Lipödem


Nicht zu verwechseln mit dem Lymphödem ist das sogenannte Lipödem, bei dem es sich um eine schmerzhafte, symmetrische, anlagebedingte übermäßige Fettgewebsvermehrung der Extremitäten handelt und das fast ausschließlich bei Frauen vorkommt.


In vielen Fällen betrifft das Lipödem den Oberschenkel- und Hüftbereich, ist also proximal betont (das sogenannte Reithosenphänomen). Häufig reicht das Lipödem bis zu den Unterschenkeln. Hierbei ist charakteristisch, dass das Lipödem mit dem Knöchel endet, das Fett jedoch am Sprunggelenk überlappt.
In bis zu einem Drittel der Fälle sind auch die Arme betroffen.


Typische Symptome des Lipödems sind Schwere- und Spannungsgefühl sowie eine Prallheit des Gewebes und eine Druck- und Berührungsempfindlichkeit. Außerdem kann die Neigung zu Blutergüssen erhöht sein. Im Verlauf der Erkrankung kann es zusätzlich zur Ausbildung eines Lymphödems kommen.  Auch beim Lipödem kommt die Kompressionstherapie zum Einsatz, im fortgeschrittenen Stadium, insbesondere bei zusätzlichem sekundärem Lymphödem in Kombination mit Lymphdrainagen. Durch diese Behandlung können die Symptome der Erkrankung in der Regel wesentlich gebessert werden. Ideale Sportart beim Lipödem ist das Schwimmen, auch Fahrradfahren wirkt günstig. Empfehlen werden können auch Gymnastik, Aquajogging und Nordicwalking. In manchen  Fällen ist die Liposuktion (Fettabsaugung) eine therapeutische Option.

 

Weitere Informationen:

 

DGA Ratgeber: Thrombose und Lungenembolie

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